Gerade in der Faschingszeit sind feiernde besonders gefährdet. Denn die Täter schlagen besonders gern auf großen Veranstaltungen zu. Die KO Tropfen werden durch die entsprechenden Täter meist in offene Getränke geträufelt, mit dem Ziel die Opfer wehrlos – und willenlos zu machen um sie im nach hinein ausrauben oder sie vergewaltigen zu können.

Nach den anfänglichen Glücksgefühlen bzw. der Enthemmung folgen Schwindel und Übelkeit. Kommt es hingegen zur Bewusstlosigkeit, haben die Opfer kaum Erinnerungen. Bei einer Überdosierung kann es zu Koma oder bzw. zu einer tödlichen Atemlähmung kommen.

Daher sollten Betroffene auf keinem Fall allein bleiben und Freunde oder das Personal um Hilfe bitten. Hierdurch werden die Täter ferngehalten und sollte sich der Zustand nicht bessern, schnell ärztliche Hilfe geholt werden.
Wichtig ist schnelles Handeln, da manche Mittel, welche als K.O. Tropfen eingesetzt werden, wenige Stunden nach der Einnahme nicht mehr im Blut und Urin nachweisbar sind.

Das Opfer sollte auf jedem Fall bei der Polizei anzeige erstatten, denn das verabreichen der K.O. Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen und nur mit einer Anzeige bei der Polizei ist es möglich den Täter zu ermitteln und mögliche weitere Opfer vor Schaden zu bewahren.

Tipps der Kriminalprävention zum Schutz vor K.O. Tropfen

  • Nehmen Sie von Unbekannten keine offenen Getränke an
  • Bestellen Sie ihre Getränke nur bei der Bedienung und  nehmen sie dieses selbst entgegen.
  • Lassen sie ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt und in dem sie Freunde oder Freundinnen bitten darauf aufzupassen
  • Bitten Sie bei Übelkeit das Personal um Hilfe
  • Im Ernstfall sollte sofort ärztliche Hilfe geholt und das Personal verständigt werden

 

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle :

www.polizei-beratung.de

 

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