Gewinnbenachrichtigung per SMS

Sie haben gerade 1 Million Euro gewonnen ! Wer würde sich nicht über diese oder ähnliche Nachrichten freuen ?

Diese oder ähnliche Meldungen erhalten derzeit viele Bürger von Handy. Der Nutzer vom Handy wird  vorgetäuscht das die SMS welche angeblich vom Absender der Webseite www.freelotto.com kommt. Freelotto.com ermöglicht zwar das User gratis an diversen Gewinnspielen teilnehmen können, jedoch werden von Freelotto.com keine SMS verschickt
Wer genauer die Adresse vom Absender genauer betrachtet wird sehr leicht feststellen, das es sich hierbei um eine Gmail – Adresse handelt.

Was steckt hinter dieser SMS ?

Meist steht in den SMS man solle auf diese SMS antworten. Dies kann jedoch teuer werden, wenn es sich um Mehrwertnummern handelt und dies ist bei Betrug häufig der Fall.
Oft wird aber auch versucht den Nutzer vom Handy per SMS auf eine Webseite zu locken, wo oft der Computer mit einem Trojaner infiziert wird.
Der Vorschussbetrug wird am häufigsten angewendet. „Der Text lautet meist bevor der Gewinn ausgezahlt werden kann, müssen Sie zuerst die Kosten für den Notar, Anwalt, Transaktions- – oder Lotteriegebühren usw. zahlen.

Wer diese Fantasiegebühr zahlt, schädigt sich selbst, denn die Betrüger haben nicht vor den vermeintlichen Gewinn auszuzahlen.

Erkennungsmerkmale für diese Betrugsmasche

Sie haben an einer Lotterie teilgenommen, an welcher Sie überhaupt nicht teilgenommen haben.
Purer Zufall? Zu schön um wahr zu sein und meist verbergen sie einen großen Haken, denn sie sind nicht wahr.
Sie werden aufgefordert nachträglich ein Los zu kaufen, sprich Geld bezahlen !
Bevor der angebliche Gewinn ausgezahlt werden kann, sollen sie die die Kosten für den Notar, Anwalt, Transaktions- – oder Lotteriegebühren usw. zahlen.

Tipps der Kriminalprävention

Wenn Sie eine SMS von Freelotto.com erhalten haben, löschen sie diese sofort !
Reagieren Sie nicht auf derartige SMS !
Leisten Sie keine Zahlung um an einen angeblichen Gewinn erhalten zu können !
Warnen Sie ihr Umfeld vor dieser Methode !

Ich wurde schon geschädigt, was nun ?

Gehen Sie zur Polizei und erstatten Sie Anzeige gegen Unbekannt ! Zwar ist die Strafverfolgung bei Delikten mit Hilfe von Spam  – Nachrichten schwierig, denn die neuen Technologien stoppen nicht an der Ländergrenze, daher kann der Betrugsversuch

auch im Ausland erfolgen. Meist stecken hierhinter Banden welche aus der Anonymität agieren, was oft die Chancen auf einen Ermittlungserfolg schwächelt.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Schweizerische Kriminal Prävention Suisse de la Criminalität

Quelle :  www.skppsc.ch

 

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Phishing App

Das der App – Markt boomt weiß in zwischen fast jeder. Doch die wenigsten wissen das Gauner nun vermehrt auf einer Art von Phishing App u. a. für Smartphone sowie für andere mobile Geräte setzen um so fast problemlos online Überweisungen abfangen zu können.
Wie die Kriminalprävention der Polizei miteilt, ist diese neue Art des Phishing besonders gefährlich, weil die Gauner auch den Kontakt zu ihren Opfern aufnehmen um so ihre Handlung gekonnter zu verschleiern versuchen.
Das Online – Banking – Verfahren über Smartphone galt bis vor wenigen Monaten als mittels TAN und SMS besonders sicher.

Die Masche

Mit dieser kleinen Nacherzählung eines besonders dreisten Sachverhaltes, möchten wir ihnen helfen, nicht auf die Maschen der oder die Gauner herein zu fallen.

Otto Sorglos nutzte für seine Online-Bankgeschäfte stets sein Smartphone mit welchem er die TAN zur Sicherheit per SMS übermittelte und nie gab es irgend welche Probleme.
Doch eines Tages erhielt Otto Sorglos eine SMS von seiner Hausbank, welche so täuschend Echt aus sah, das Otto Sorglos überhaupt nicht auf dem Gedanken kam, das diese gar gefälscht sein könnte. In diesem Schreiben wurde ihm mitgeteilt, das man das Online – Banking noch sicherer machen möchte und dafür müsse Otto Sorglos nur ein App auf sein Smartphone installieren und ein Bankmitarbeiter würde ihn anschließend bei der Einrichtung der Sicherheits- – App unterstützen und ihm anleiten. Wenige Tage nach der SMS, erhielt Otto Sorglos wie gesagt einen Anruf von einem angeblichen Service Mitarbeiter, welcher Otto Sorglos beim Einrichten der App auf seinem Smartphone unterstützte.
Erst nach dem Otto Sorglos erneut eine Online-Überweisung tätigen wollte, merkte er das sein Konto gesperrt wurde. Denn in der Zwischenzeit hatten die Gauner sein gut gefülltes Konto leer geräumt.

Maßnahmen zur ersten Hilfe

  • Heben Sie alle E-Mail, SMS und Briefe als Beweis auf
  • Verständigen Sie im Zweifelsfall sofort die Polizei, Ihre Hausbank und ihren Service Provider
  • Verwenden Sie niemals Online Banking Apps auf dem gleichen Gerät mit welchem Sie auch ihre mobile TAN erhalten
  • Installieren Sie nur Antivirussoftware und andere Sicherheitssoftware welche sie direkt bei Ihrem Hersteller herunterladen können.
  • Nutzen Sie nur App – Stores seriöser Anbieter und laden Sie keine sicherheitsrelevanten App aus unsicheren Quellen herunter.
  • Erkundigen Sie sich mündlich oder schriftlich direkt bei Ihrer Hausbank ob Sicherheitsneuerungen anstehen, welche Ihnen mitgeteilt wurden sein sollen.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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