Wo die Meinungsfreiheit endet

Wer nicht mit geschlossenen Augen im Internet surft (nur eine Redeart) stößt manchmal ungewollt in Onlineforen auf Bedrohungen, Nötigungen oder auch Verunglimpfungen. Aber auch Volksverhetzungen bis hin zum Aufrufen von Straftaten sind weit verbreitet.

Dass, das Internet kein rechtsfreier Raum ist, sollte in der Zwischenzeit ein jeder wissen, daher spielt es keine Rolle ob Straftaten nun in der realen Welt oder im Internet begangen werden. Wer also in sozialen Netzwerken oder in Foren, Hass postet oder auch verteilt, kann empfindlich bestraft werden. So kann eine zum Beispiel eine Volksverhetzung mit einer Freiheitsstrafe von bis fünf Jahren geahndet werden.

Das gesellschaftliche Klima wird von Hasskriminalität nicht nur vergiftet sondern kann auch bei Einzelnen oder Gruppen zur Radikalisierung führen. Hass und Hetzparolen missbrauchen und untergraben das Verständnis von Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit endet immer dort, wo die Rechte anderer verletzt werden.

Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten um die Verbreitung von Hass, Hetze und verbaler Gewalt im Internet ein zudämmen.

Tipps vom BKA

Wer in sozialen Netzen auf verbale Gewalt, Hetze, Hass stößt oder gar selbst Opfer wird, sollte auf jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten. Einige Bundesländern halten hierfür Internetportale bereit, über welcher jeder eine Anzeige erstatten kann und dies auch anonym .

Die Portale

Findest Du zum Beispiel beim Bundeskriminalamt oder der deutschen Polizei

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Quelle :
www.polizei-beratung.de
www.bka.de

 

Weitere Tipps und Informationen

www.anwalt.de/rechtstipps/beleidigung-boese-worte-und-ihre-strafrechtlichen-folgen_002994.html

www.anwaltauskunft.de/magazin/gesellschaft/strafrecht-polizei/639/was-ist-volksverhetzung

Diese Fallen sollten Sie kennen

In vielen Haushalten gehört der Computer bereits zum Alltag. Auch wenn vom Internet selbst keine Gefahr ausgeht, so benutzen viele Gauner ebenfalls dieses faszinierende Medium. Aus diesem Grunde sollten Sie beim surfen im Internet besonders auf die lauernden Tücken achten, in dem Sie einfache Regeln zur eigenen Sicherheit beachten.

Wie im realen Leben auch, sollten Sie bei Gratisangeboten grundsätzlich misstrauisch sein.

Wenn Sie über das Internet versuchen neue Menschen kennen zulernen oder gar nach einer neuen Partnerin bzw. neuen Partner suchen sollten Sie immer daran denken, das es im Internet für Personen leicht ist eine falsche Identität vorzutäuschen.

Seien Sie also wachsam und überweisen Sie kein Geld an Personen welche Sie nur über das Internet kennen.

Wer mit Kreditkarten im Internet einkauft sollte seine Kreditkartendaten nur online über eine sichere SSL – Verbindung eingeben.

Überprüfen Sie regelmäßig ihre Kontoauszüge und melden Sie sofort Ihrer Bank, wenn Sie Buchungen feststellen welche Sie nicht von Ihnen getätigt wurden.

Klicken Sie niemals auf Links von Finanzinstituten bei den Sie angeblich ein Konto besitzen.

Verwenden Sie nur sichere Passwörter (Passwörter bestehend aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen als auch Sonderzeichen) und bewahren Sie diese sicher auf und denken Sie daran seriöse Unternehmen werden Sie niemals auffordern ein Passwort einzusenden.

Halten Sie auf Ihren Computer Ihre Schutzprogramme immer auf dem aktuellsten Stand. Verwenden Sie eine Firewall (Wir empfehlen investieren Sie in eine Internet Security von Namenhaften Unternehmen, sie kostet je nach Anbieter zwischen 0,04 und 0,15 Cent am Tag )

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Schweizerische Kriminal Prävention Suisse de la Criminalität

Quelle : www.skppsc.ch

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