Bestellt und Abgezockt

Seid einiger Zeit treiben Gauner mit ihren FakeShop ihr Unwesen im Internet, denn sie locken ihre Opfer mit dem unschlagbar günstigsten Preis. Wer hier vor Gier blind wird. dann dort bestellt, wird gnadenlos abgezockt !

FakeShop

Ein FakeShop ist eine komplett gefälschte Internetverkaufsplattform mit AGB, Impressum und Datenschutzerklärung so das selten Zweifel aufkommen, das bei dieser Internetverkaufsplattform etwas nicht stimmen könnte. Nur wer keine Spontankäufe tätigt sondern die Internetverkaufsplattform  genauer betrachtet, wird dem etwas geübten Blick einen seriösen Online-Shop von einem FakeShop leichter unterscheiden können.

Merke !

Ein FakeShop täuscht nur einen seriösen Eindruck vor. Während ein seriöses Unternehmen eine langfristige Strategie, während für einen FakeShop stets die kurzfristige Strategie ( Abzocken und abtauchen ) gilt.

Flugticket Betrug

Diese Betrugsmasche mit dem FakeShop wenden nun auch Gauner bei Flugtickets an. Diese tarnen sich als seriöse Reiseanbieter und bieten über das Internet gefälschte Flugtickets an. Die Opfer kaufen in einem FakeShop und bleiben dann auf dem Boden sitzen.

Wer gerne Online einkauft oder sein Flugticket für die Reise im Internet kauft, sollte einige Empfehlungen zur eigenen Sicherheit der Polizei beachten.

Tipps der Kriminalprävention

  • Tätige keine Spontankäufe
  • Noch bevor Sie ein Produkt in einen Warenkorb legen, sollten Sie den Preis mit anderen Händlern vergleichen.
    Gauner haben das Ziel die Gier in Dir zu wecken. Daher werben diese fast immer mit einen unschlagbar tiefsten Preis.
  • Durch die Eingabe vom Namen des vom Online-Shop, vom Unternehmen, in eine Suchmaschine, können Sie bereits erfahren, ob andere Kunden bereits negative Erfahrungen gemacht haben und müssen sich nicht auf das Versprechen vom Händler verlassen.
  • Wählen Sie nur sichere Zahlungswege, der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug schützen, denn getätigte Überweisungen können kurzfristig rückgängig gemacht werden. Beim Lastschriftverfahren hingegen vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen rückgängig gemacht werden.
  • Nutzen Sie keine Zahlungsdienste wie Ukash, Paysafe, WesterUnion
  • Bevor sie mit der Datenübermittlung beginnen, sollten sie noch einmal kontrollieren, dass die Daten verschlüsselt und sicher übermittelt werden können. Sichere Seiten erkennen sie nach dem heutigen Informationsstand an „https://“ wobei das „s für sicher“ zu betrachten wäre.
  • Aber auch ein Anruf bei der Verbraucherzentrale könnte bei Zweifel helfen.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Quelle : www.polizei-beratung.de

Phishing App

Das der App – Markt boomt weiß in zwischen fast jeder. Doch die wenigsten wissen das Gauner nun vermehrt auf einer Art von Phishing App u. a. für Smartphone sowie für andere mobile Geräte setzen um so fast problemlos online Überweisungen abfangen zu können.
Wie die Kriminalprävention der Polizei miteilt, ist diese neue Art des Phishing besonders gefährlich, weil die Gauner auch den Kontakt zu ihren Opfern aufnehmen um so ihre Handlung gekonnter zu verschleiern versuchen.
Das Online – Banking – Verfahren über Smartphone galt bis vor wenigen Monaten als mittels TAN und SMS besonders sicher.

Die Masche

Mit dieser kleinen Nacherzählung eines besonders dreisten Sachverhaltes, möchten wir ihnen helfen, nicht auf die Maschen der oder die Gauner herein zu fallen.

Otto Sorglos nutzte für seine Online-Bankgeschäfte stets sein Smartphone mit welchem er die TAN zur Sicherheit per SMS übermittelte und nie gab es irgend welche Probleme.
Doch eines Tages erhielt Otto Sorglos eine SMS von seiner Hausbank, welche so täuschend Echt aus sah, das Otto Sorglos überhaupt nicht auf dem Gedanken kam, das diese gar gefälscht sein könnte. In diesem Schreiben wurde ihm mitgeteilt, das man das Online – Banking noch sicherer machen möchte und dafür müsse Otto Sorglos nur ein App auf sein Smartphone installieren und ein Bankmitarbeiter würde ihn anschließend bei der Einrichtung der Sicherheits- – App unterstützen und ihm anleiten. Wenige Tage nach der SMS, erhielt Otto Sorglos wie gesagt einen Anruf von einem angeblichen Service Mitarbeiter, welcher Otto Sorglos beim Einrichten der App auf seinem Smartphone unterstützte.
Erst nach dem Otto Sorglos erneut eine Online-Überweisung tätigen wollte, merkte er das sein Konto gesperrt wurde. Denn in der Zwischenzeit hatten die Gauner sein gut gefülltes Konto leer geräumt.

Maßnahmen zur ersten Hilfe

  • Heben Sie alle E-Mail, SMS und Briefe als Beweis auf
  • Verständigen Sie im Zweifelsfall sofort die Polizei, Ihre Hausbank und ihren Service Provider
  • Verwenden Sie niemals Online Banking Apps auf dem gleichen Gerät mit welchem Sie auch ihre mobile TAN erhalten
  • Installieren Sie nur Antivirussoftware und andere Sicherheitssoftware welche sie direkt bei Ihrem Hersteller herunterladen können.
  • Nutzen Sie nur App – Stores seriöser Anbieter und laden Sie keine sicherheitsrelevanten App aus unsicheren Quellen herunter.
  • Erkundigen Sie sich mündlich oder schriftlich direkt bei Ihrer Hausbank ob Sicherheitsneuerungen anstehen, welche Ihnen mitgeteilt wurden sein sollen.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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Nepp per Post

Achtung die Gauner melden sich mit einer altbekannten und zugleich neuen Betrugsmasche zurück !
Nach dem die Ermittlungsbehörden ihren Zeitrückstand in Bezug der Internetkriminalität verringern konnten und auch einige größere Ermittlungserfolge verbuchen können, weichen einige Gauner auf den Nepp per Brief über die Post aus.

Der Nepp

In einem täuschend ähnlichem Brief hauptsächlich mit den Logos von VISA – und Mastercard fordern sie den per Brief den angeschriebenen Bürger auf : Online ein Passwort für Zahlungen per Internet zu vergeben . Um jedoch ein Passwort für die Zahlungen per Internet vergeben zu können, müsse man zu aller erst seine persönlichen Daten angeben. Sofern man sich hierzu weigere, werde die Kreditkarte innerhalb von 14 Tagen gesperrt und Transaktionen seien dann nicht mehr möglich,

Ganz wichtig : Der Brief selbst ist eine fast perfekte Fälschung, denn er besitzt eine professionelle Gestaltung, neben dem Logo der betroffenen Unternehmen wurde auch das Impressum und die Unterschrift des Zeichnungsberechtigten täuschend echt eingearbeitet. Hinzu kommt das die Orthographie und Grammatik keinen Rückschluss auf die Betrugsabsicht aufkommen lässt.

So können Sie diese Betrugsart erkennen

Bank – und Kreditkarteninstitute versenden niemals solche Schreiben um Sie zur Eingabe ihrer persönlichen Daten im Internet aufzufordern – und ebenso wenig der Sicherheit willen.

 

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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Nachbarschaftshilfe richtig verstanden

Durch mangelnde Aufmerksamkeit erleichtern Sie nur Gauner und Einbrecher die Tätigkeit.

Wer gedankenlos den Türöffner drückt, wenn es bei ihm klingelt, setzt sich und seinen Nachbarn ungeahnten Gefahren aus.  Erkundigen sie sich also erst, wer ins Haus will.

Tipps der Kriminalprävention

  • Denn Aufmerksamkeit bedeutet nicht schnüffeln und spionieren sondern erkennen, vorbeugen und vereiteln.
  • Jeder kann einmal in eine Lage geraten, wo er auf die Hilfsbereitschaft und Unterstützung seiner Nachbarn angewiesen ist.
  • Mit weniger Gleichgültigkeit und mehr Miteinander hat ein jeder ein wirksames Eindämmungsmittel zur Hand.
  • Der erste Schritt zu ihrer eigenen und persönlichen Sicherheit ist die aktive und richtig verstandene Nachbarschaftshilfe.

Die wichtigsten Vorteile auf einem Blick

  • Eine funktionierende Nachbarschaftshilfe erhöht die Lebensqualität und stärkt nebenbei ihr persönliches Selbstbewusstsein
  • Sie macht nicht einsam sondern fördert automatisch die Geborgenheit.
  • Menschen die einander kennen, sind sich nicht mehr gleich gültig.
  • Gauner und Einbrecher haben eine geringere Erfolgschance.
  • Eine funktionierende Nachbarschaftshilfe kann somit auch ihr Eigentum schützen.

Individuell und kostenfrei

Bei jeder kriminalpolizeilichen Beratungsstelle erhalten sie kostenfrei, individuell und ausführliche Informationen

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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CEO – Fraud

Das LKA als auch das BKA warnen derzeit vor einer neuen Betrugsmasche zum Nachteil von Unternehmen.

Die Gauner nutzen jegliche Art von Informationen welches ein Unternehmen zum Beispiel in Werbebroschüren, auf der Homepage, Wirtschaftsberichten, Handelsregister usw. veröffentlichte. Unter anderem geben sich die Gauner als Geschäftsführer ( CEO ) , leitender Angestellter oder Handelspartner aus und versuchen einen Mitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland zu veranlassen.
Hierbei liegt ihr Augenmerk zu Geschäftspartnern und künftigen Investments.

Aus der Systematik geht hervor, das für die Gauner nicht nur die Erreichbarkeiten von E-Mail interessant sind, sondern sie auch Soziale Netzwerke gezielt durchsucht werden nach Mitarbeitern welche über ihre Funktion, Tätigkeit und persönliche Informationen preisgeben. Auf diese Weise beschaffen sich die Gauner ihr Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.  Die Aufnahme des Kontaktes erfolgt in der Regel per Telefon oder E-Mail wobei die Telefonnummer als auch die E-Mail verfälscht und verschleiert werden.
Auch wenn die Gauner mit CEO – Fraud in den vergangenen Monaten mehrere Millionen Euro zum Teil mit gravierenden Folgen für die betroffenen Unternehmen erbeuten konnten, so ließen sich in zahlreichen Sachverhalten die aufmerksamen Mitarbeiter nicht von den professionellen Vorgehensweise der Gauner täuschen.

Tipps der Kriminalprävention zum Schutz vor dieser Betrugsmasche

  • achten Sie darauf, welche Informationen über ihr Unternehmen öffentlich sind
  • wo und was Sie bzw. Ihre Mitarbeiter im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen publizieren
  • Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und Kontrollmechanismen ein !
  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter hinsichtlich des beschriebenen Sachverhaltes

Vor der Veranlassung einer Zahlung (bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen) sollten nachstehend genannte Schritte unternommen werden

  • Überprüfung der E-Mail auf korrekte Schreibweise und Absenderadresse
  • Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim Auftraggeber
  • Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten
  • Wenden Sie sich bei Fragen oder Auffälligkeiten an ihre Polizeidienststelle vor Ort oder an das für Sie zuständige Landeskriminalamt.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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