Firmenbucheintrag

Bei der Betrugsform des Firmeneintrag wenden sich die Täter direkt an Unternehmen und Vereine welche angeblich einen Eintrag getätigt haben sollen. In der Realität wurde der Firmenbucheintrag von den Tätern selbst fingiert um der Story ein wenig seriösen Anstrich zu verleihen.
Das Schreiben täuscht einen offiziellen Charakter eines behördlichen Schreibens bzw. für Länder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eines Amtsblattes vor.
Meist im klein gedruckten wird darauf hingewiesen “ das kein aufrechtes Geschäftsverhältnis “ oder auch „es besteht keinerlei Geschäftsbeziehung “ da es sich um ein unverbindliches Angebot handelt.
Ebenfalls im klein gedruckten oder eventuell auch in den beiliegenden AGB finden sie den kleinen
Satz “ Mit ihrer Unterschrift wird der Eintrag für x Jahre kostenpflichtig … “

Tipps der Kriminalprävention

  • Leisten Sie keine Unterschrift, wenn Sie sich nicht sicher sind !
  • Kontrollieren Sie wo die Firma ihren Sitz hat !
  • Nehmen Sie keinen Kontakt mit der Firma auf, weder telefonisch noch schriftlich !
  • Sollte nach ihrer Inaktivität ein Schreiben von einem Anwalt oder einem Inkasso kommen, schalten Sie Ihren Anwalt und die für Sie zuständige Polizei ein.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Nachtrag

Bei unserer Recherche zu einem anderem Sachverhalt sind wir auf abgebildete Muster zu diesem Artikel gestoßen. So das wir Ihnen ebenfalls die Informationen zu diesem Thema auf Betrugsschreiben empfehlen möchten.

 

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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