Sprühbilder, Schriftzüge  ( Grafitti ) auf Wänden von privaten oder öffentlichen Gebäuden, auf U- und S-Bahnen üben auf Spräher einen großen Reiz aus, denn es immer mit dem Risiko verbunden, erwischt zu werden.

Das besprühen auf nicht genehmigten Flächen stellt eine Sachbeschädigung im Sinne §§ 303 und 304 StGB (Strafgesetzbuch) dar. illegales Grafitti setzt oftmals das betreten eines Geländes voraus, so das ein zusätzlicher Hausfriedensbruch im Sinne § 123 StGB

Wird eine Gruppe von Spräher gestellt, so haftet jedes Mitglied für die gesamte Schadenssumme. Bei größeren beschädigten Flächen kommen schnell für den unbedachten  Minuten Kick mehrere tausend Euro zusammen.

Der Geschädigte kann zivilrechtlich auf Schadensersatz klagen und die zivilrechtlichen  Ansprüche  gegenüber dem Verursacher (Täter) sind 30 Jahre gültig.

 

graffiti

 

Kinder unter 14 Jahren sind zwar strafunmündig und können ab dem 14. Lebensjahr strafrechtlich verfolgt werden. Kinder ab dem 7. Lebensjahr sind zivilrechtlich Schadensersatzpflichtig.

Tipps für Eltern

Kleidung oder Haare sind gelegentlich mit Farbe verschmutzt oder riechen nach Farbe
Rucksäcke und Handschuhe haben Farbanhaftungen

 

Weitere Informationen zum Thema Grafitti finden Sie in dem Faltblatt „ Sprühende Fantasie kann teuer werden “. Es enthält u.a. Tipps wie Eltern gegenüber ihren Kindern auftreten können, wenn sie ein strafbares Verhalten feststellen.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle :

www.polizei-beratung.de

 

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