Das LKA als auch das BKA warnen derzeit vor einer neuen Betrugsmasche zum Nachteil von Unternehmen.

Die Gauner nutzen jegliche Art von Informationen welches ein Unternehmen zum Beispiel in Werbebroschüren, auf der Homepage, Wirtschaftsberichten, Handelsregister usw. veröffentlichte. Unter anderem geben sich die Gauner als Geschäftsführer ( CEO ) , leitender Angestellter oder Handelspartner aus und versuchen einen Mitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland zu veranlassen.
Hierbei liegt ihr Augenmerk zu Geschäftspartnern und künftigen Investments.

Aus der Systematik geht hervor, das für die Gauner nicht nur die Erreichbarkeiten von E-Mail interessant sind, sondern sie auch Soziale Netzwerke gezielt durchsucht werden nach Mitarbeitern welche über ihre Funktion, Tätigkeit und persönliche Informationen preisgeben. Auf diese Weise beschaffen sich die Gauner ihr Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.  Die Aufnahme des Kontaktes erfolgt in der Regel per Telefon oder E-Mail wobei die Telefonnummer als auch die E-Mail verfälscht und verschleiert werden.
Auch wenn die Gauner mit CEO – Fraud in den vergangenen Monaten mehrere Millionen Euro zum Teil mit gravierenden Folgen für die betroffenen Unternehmen erbeuten konnten, so ließen sich in zahlreichen Sachverhalten die aufmerksamen Mitarbeiter nicht von den professionellen Vorgehensweise der Gauner täuschen.

Tipps der Kriminalprävention zum Schutz vor dieser Betrugsmasche

  • achten Sie darauf, welche Informationen über ihr Unternehmen öffentlich sind
  • wo und was Sie bzw. Ihre Mitarbeiter im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen publizieren
  • Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und Kontrollmechanismen ein !
  • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter hinsichtlich des beschriebenen Sachverhaltes

Vor der Veranlassung einer Zahlung (bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen) sollten nachstehend genannte Schritte unternommen werden

  • Überprüfung der E-Mail auf korrekte Schreibweise und Absenderadresse
  • Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim Auftraggeber
  • Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten
  • Wenden Sie sich bei Fragen oder Auffälligkeiten an ihre Polizeidienststelle vor Ort oder an das für Sie zuständige Landeskriminalamt.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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