Tipps zum Schutz vor Schadsoftware

Malware ( engl.) oder Schadsoftware (deutsch) ist ein Oberbegriff für Software welche entwickelt wurde um unerwünschte und schädliche Funktionen auf einem fremden Computer oder Smartphone auszuführen.
Schadsoftware kann vor allem unbemerkt und schnell auf den Computer oder Smartphone gelangen, beim surfen als auch beim öffnen von einem Dateianhang in einer E-Mail.
Cyberkriminelle nutzen Malware für Betrug, Datendiebstahl oder Erpressung und fast täglich kommen neue Varianten hinzu.

Checkliste

Die polizeiliche Kriminalprävention hat mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Checkliste heraus gegeben. Für den Fall einer Infektion mit Schadsoftware vermittelt die Checkliste schnell und prägnant die wichtigsten Verhaltensempfehlungen um sich vor Datenverlust und anderen Folgen zu schützen.
Es werden Wege aufgezeigt, nach welchem jeder seine Systeme auf Schadsoftware überprüfen und wieder befreien kann und dies ohne Datenverlust oder Lösegeldzahlung. Die Checkliste zur Schadsoftware, Online-Banking und Phishing finden Sie bei polizei-beratung.de

 

Einige Tipps zum Schutz

  • Nutzen Sie eine aktuelle Antivirus Software
  • Aktivieren Sie Ihre Firewall
  • Richten Sie für das surfen im Internet ein Benutzerkonto ohne Administratorenrechte ein.
  • Dateien nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter laden
  • Prüfen Sie E-Mail-Anhänge und eingehende Links
  • Sichern Sie regelmäßig ihre Daten
  • Führen Sie Updates nach Möglichkeit zeitnah durc

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Quelle : www.polizei-beratung.de

Vorsorgevollmacht – Das sollten Sie beachten

Um sich in besonderen Situationen helfen zu lassen, erteilen viele ältere Menschen Angehörigen oder Freunden eine Versorge -, General – oder Kontovollmacht. Der Bevollmächtigte kann dann zum Beispiel im Namen vom Vollmachtgeber Geschäfte auf der Bank abwickeln, einkaufen oder auf Rechnung bezahlen.

All zu oft wird das Vertrauen auch von Gaunern missbraucht, denen es nur darum geht sich das Geld zu erschleichen.

Sie drängen Sie zu einem Bankwechsel
Sie fordern Sie auf Ihre Geldanlagen aufzulösen
Sie reden Angehörige schlecht
Sie erbitten eine Bankvollmacht und oder den Zugang zum Online Konto

Vertrauen ist gut – Kontrolle jedoch besser

  • Wurde wirklich nur das eingekauft, was sie benötigen ?
  • Überprüfen Sie Rechnungen ob auch nur die eigenen bezahlt wurden oder auch fremde.
  • Kontrollieren Sie auch Kleinstbeiträge welche ausgegeben wurden .
  • Bekommen Sie Ihre Kontoauszüge rechtzeitig und vollständig ?

Richtige Vorsorge bedeutet

  • Erklären Sie eindeutig, was Sie für sich wollen und vor allem was Sie nicht wollen. Bestimmen Sie was eine andere Person darf und was nicht.
  • Mit einer Versorgevollmacht kann der Bevollmächtigte für Sie entscheiden, was Sie essen, wer Sie besucht, mit wem Sie reden, wie Sie gepflegt werden und was mit Ihrem Geld passiert.
  • Sollten Sie unsicher sein, verzichten Sie auf eine Vollmacht, denn die verhindert zunächst gerichtliche Kontrolle. Entscheiden Sie stattdessen, wer als gerichtlich kontrollierter Betreuer eingesetzt werden soll.

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Smart Living sicher online nutzen

Hoher Kompfort

Smart Living steht für Umgang mit vernetzter Technik und Geräte über das Internet. Neben den vielen digitalen Helfern für den effektiven Einbruchsschutz im Bereich von Smart Home lassen sich auch viele Haushaltsgeräte für den alltäglichen Bedarf über das Internet steuern. Nicht nur Saugroborter, Smart TV sondern auch Smart Toy haben Einzug die vier Wände gehalten. Leider bieten viele Hersteller dem Nutzern solcher Geräte nur einen hohen Komfort an.

Sicherheit ?

Stiftung Warentest hat zum Beispiel einige Smart Toy untersucht und festgestellt, das dank der vielen Sicherheitslücken digitale Täter weder über Spezialausrüstung noch über Hackerkenntnisse verfügen müssen, sondern nur über eine Bluetooht –Verbindung, Smartphone benötigen um mit einem Kind kommunizieren oder einen Smart Toy fernsteuern zu können und dies nur weil ein Hersteller weniger an die Sicherheit gedacht hat.
Es ist daher, dringend erforderlich das alle Internet fähigen Geräte über eine hohe Sicherheit vor Schadsoftware als auch angriffen von Dritten verfügen.

Tipps der Kriminalprävention

  • Achten Sie beim kauf von Smarten Geräten nicht nur auf den versprochenen hohen Komfort sondern vor allem auf die Sicherheit sowie den Datenschutz.
  • Achten Sie bei der Installation der Geräte auf den Datenschutz ( Weitergabe und Übermittlung ) und der benutzerdefinierten Sicherheitskonfiguration.
  • Richten Sie ein separates W-Lan für diese Geräte ein, wie zum Beispiel ein Gastzugang auf den Router .
  • Aktualisieren Sie regelmäßig die Software Ihrer Geräte.
  • Checken Sie die Einstellungen für Spracheingabe und Kamera nach Updates. Ändern Sie unbedingt die vor eingestellten Passwörter in sichere Passwörter.
  • Aktivieren Sie die Verschlüsselung für die Kommunikation und den Datentransfer mit diesen Geräten

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Sicherheitskompass

Der Sicherheitskompass der Polizei und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik kann Ihnen Helfen die 10 häufigsten Sicherheitsrisiken zu erkennen und rechtzeitig vor möglichen Problemen zu schützen. Beim Kauf von Smart TV, Smartphone und anderen IOT Geräten ist der Sicherheitsstandart nicht automatisch auf hoch voreingellt. Für den ausreichenden Schutz muss stets der Nutzer dieser Geräte selbst die Sicherheit erhöhen. Der Sicherheitskompass kann dabei ein nützlicher Helfer sein.

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Schneller geklaut, als gedacht

Ein Fahrrad als auch E – Fahrrad (E-Bike bzw. Pedelecs) ist oft schneller geklaut, als Sie denken, denn die Diebstahlquote ist nahe zu unverändert hoch.

Wenn Sie mit einem Fahrrad oder einem E- Fahrrad unterwegs sind, dann sollten Sie für das abstellen die Tipps der Kriminalprävention beachten.

  • Ein E – Fahrrad besitzt zwar oft ein Rahmenschloss, welches sich jedoch als Diebstahlschutz unzureichend ist. Sichern Sie daher das Vorder- und Hinterrad als auch Rahmen mit einem Stabilen Fahrrad – Schloss an einem Festverankerten Gegenstand wie zum Beispiel einem Laternenpfahl, Fahrrad – Ständer oder schließen Sie es mit anderen Rädern zusammen und dies auch in Fahrradabstellräumen.
  • Nutzen Sie nur stabile Ketten, Bügel oder Faltschlösser aus hochwertigem Material wie zum Beispiel Durchgehärteten Spezialstahl.
  • Nehmen Sie beim Abstellen wertvolle Zubehörteile wie den Akku unbedingt an sich oder sichern Sie Ihn zusätzlich mit einem stabilen Schloss, denn die Akku-Schlösser welche viele E – Fahrräder haben, reichen für einen Schutz vor Diebstahl nicht aus.
  • Auf Grund des hohen Wertes von einem E – Fahrrad sollten Sie stets mehrere Fahrrad – Schlösser zum Schutz vor Diebstahl einsetzen. Notieren Sie sich für den Fahrradpass auch die Rahmennummer, Typ plus Marke und legen Sie ein aktuelles Foto von Ihrem Fahrrad dazu oder nutzen Sie hierfür die kostenlose Fahrrad PassApp der polizeilichen Kriminalprävention.
  • Achten Sie auch darauf, dass an Ihrem Fahrrad eine Individualkennzeichung angebracht ist. Bei den meisten der in Deutschland verkauften Fahrräder ist eine individuelle Nummer bereits im Rahmen eingeschlagen, eingraviert oder auf anderer Art fest mit dem Rahmen verbunden.

Weitere Informationen zum Schutz vor Fahrrad – Diebstahl, dem polizeilichen Fahrradpass können Sie im Faltblatt “ Räder richtig absichern “ nach lesen. Sie erhalten dieses Faltblatt bei jeder (Kriminal-) polizeilichen Beratungsstelle kostenlos

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Quelle : www.polizei-beratung.de

Anti Doxing

Wer zu leichtgläubig mit seinen persönlichen Daten im Internet umgeht, kann sehr schnell ein Opfer werden, denn Täter können mit den persönlichen Daten ihrer Opfer unter fremder Identität Bestellungen online tätigen als auch Abonnements, Verträge schließen usw.

Was ist Doxing ?

Wenn im Internet durch einen Täter personenbezogene Daten gesammelt, gebündelt und öffentlich verfügbar gemacht werden.

Was ist das Ziel von Doxing

Das Ziel vom Doxing ist sein Opfer zu demütigen, an einem öffentlichen Pranger zu stellen, durch eine Art Einschüchterung gefügig zu machen oder seelisch zu foltern.

Anti Doxing Tipps

Die beste Vorbeugung gegen Doxing ist ein sparsamer Umgang mit den eigenen Daten im Internet.
Wählen Sie, nur Dienstanbieter mit angebotener Sicherheitseigenschaft und Seriosität aus.
Benutzen Sie, nur starke Passwörter und niemals ein Passwort für jede Gelegenheit sowie jeden Zugang .
Aktivieren Sie, bei Passwort geschützten Anwendungen sofern möglich die Zwei – Faktor Authentisierung.
Nutzen Sie, nach Möglichkeit einen Passwort Manager.

Sofort reagieren !

Wenn sensible Daten öffentlich gemacht wurden oder für andere Zwecke missbraucht wurden, müssen Sie als Opfer sofort reagieren. Je schneller Sie als Opfer reagieren, desto weniger Schaden kann durch den oder die Täter verursacht werden.
Überprüfen Sie, von welchen Konten Daten abgegriffen wurden.
Setzen Sie die Konten zurück und wählen Sie starke Passwörter
Beginnen Sie mit dem Zurücksetzen vom Passwort zuerst mit Ihrem E-Mail-Postfach. Da das E-Mail-Postfach in der Regel für andere Anwendungen notwendig ist.
Setzen Sie erst da nach Ihre anderen Online Konten zurück

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Quelle : www.polizei-beratung.de

 

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