Seid vielen Jahren nutzen reisende Sexualstraftäter die Infrastruktur des Tourismus in einiger bekannter Reiseziele wie zum Beispiel Thailand oder Kenia um dort Kinder zu missbrauchen. Jedoch wissen viele nicht, Weltweit ist Kindesmissbrauch strafbar und daher auch in Deutschland juristisch verfolgbar.

Zu oft werden Sexualstraftäter nicht verurteilt, weil ihre Taten nicht bekannt waren. Daher weist die Polizei in der Haupturlaubszeit auf Möglichzeiten hin, über die ein jeder Reisender Verdachtsmomente oder Straftaten mitteilen kann. Unter  www.nicht-wegsehen.net können sich Zeugen einer Straftat melden und dies seid 2004 weltweit.

Die Spezialisten vom Bundeskriminalamt kurz BKA genannt unterziehen jede Meldung einer sorgfältigen Auswertung. Aber auch auffällige Situationen in welchen Kinder gefährdet sein könnten, können Urlauber schildern. Diese Beobachtungen werden dann von der Kinderschutzorganisation ECPAT geprüft. Laut der aktuellen Studie von der Kinderschutzorganisation haben sich diese Meldungen seid der Einrichtung von www.nicht-wegsehen.net um fast das fünf fache erhöht.

Dank der steigenden Sensibilität von Reisenden können sexuell misshandelte Kinder besser geschützt werden.  Jede zukünftige Meldung kann dazu beitragen, Kinder vor Ausbeutung und sexueller Gewalt gezielter zu bewahren.

Weitere Informationen zum Thema Kindesmissbrauch finden Sie im Faltblatt „ Kleine Seelen – Große Gefahr „ Das kostenlose Faltblatt erhalten Sie bei jeder (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstelle. Sie können es aber auch unter :

www.polizei-beratung.de downloaden.
Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle :

www.polizei-beratung.de

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