Bei Cybermobbing-Bleib nicht allein

Wenn Du durch User oder Gruppen von Usern mit Hilfe von elektronischen Kommunikationsmedien wie zum Beispiel Handy, Tablet über das Internet andere User systematisch, vorsätzlich über einen längeren Zeitraum belästigt, bedroht, bloßgestellt und ausgrenzt wirst, dann ist Cybermobbing kein Kavaliersdelikt mehr. Denn Cybermobbing ist eine Form der Gewalt und den oder die Täter können empfindliche Strafen drohen.

Tipps für Jugendliche

  • Das Du Dich jemandem anvertraust und darüber redest. Neben Deinen Eltern, könnten dies auch Deine Lehrer sein.
  • Der Anbieter vom sozialen Netzwerk sollte über das Mobbing informiert werden, so das er den Account vom Mobber sperren kann.
  • Reagiere nicht auf Beleidigungen !!! Sondern setze den Mobber auf die Ignorierliste.
  • Ändere zusätzlich auch Deine Mobilfunknummer, Deinen Usernamen und Deinen E – Mail – Account.
  • Bilder als auch Videos welche ohne Deine Erlaubnis veröffentlicht werden, sollten durch den Netzwerkbetreiber gelöscht werden. Damit keine weiteren unerwünschten Fotos oder Videos von Dir ins Netz geladen werden, kann über den Anwalt eine Unterlassungserklärung gegen den Cybermobber erwirkt werden.
  • Erstatte Anzeige bei der Polizei. Für diese Anzeige ist die Dokumentation über das Mobbing wichtig. Daher solltest Du festhalten, wer zu welcher Zeit, das Foto, das Video, die Beleidigung, Bedrohung oder Nötigung gemacht aber auch wer dies geteilt hat.
  • Speichere Chat – Unterhaltungen vom Messenger – Diensten ab und fertige gegebenenfalls Screenshots an.

Erste Hilfe bei Cybermobbing

Unter Kicksafe.de findest Du weitere Informationen über Cybermobbing und auch die Cybermobbing Erste Hilfe App.

 

Weitere Informationen

findest Du unter www.polizeifürdich.de/deine-themen/handy-smartphone-internet/cybermobbing.html

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle : www.polizei-beratung.de

 

 

 

Anti-Spam Tipps

Jeder kennt sie und jeder hat sie, den unverlangten Werbemüll oder halt auch Spam genannt. Spam – Mails können nicht nur lästig, sondern eben auch gefährlich sein. Denn oft werden durch Spam – Mails auch Schadsoftware verteilt.

Auch wenn man den erhalt von Spam nicht stoppen kann, so gibt es die ein oder andere Strategie den Erhalt von Spam zu mindern und zu verlangsamen. Natürlich möchten sich die wenigsten Menschen Gedanken machen, welche Anti – Spam – Strategie wohl die effektivste Methode für Ihr Problem mit Spam sein könnte.

Anti-Spam-Tipps

Cover von Anti Spam

Das Landeskriminalamt Niedersachsen sammelt und analysiert Spam – und Phishing Mails um Erkenntnisse über neue Spamvarianten und Straftaten gewinnen zu können. Betroffene können ihre Spam – Mails direkt an diese Adresse ” http://www.polizei-praevention.de/themen-und-tipps/spammails-zur-polizei.html ” weiterleiten.

Regeln für die Weiterleitung

 

  • Die Nachrichten dürfen nicht kommentiert werden.
  • Die Nachrichten müssen unbedingt unverändert weitergeleitet werden
  • Da die automatische Signatur zu Fehleinschätzungen führen kann, muss diese zuvor entfernt werden.
  • Das weiterleiten der E – Mail stellt keine Anzeige einer Straftat dar. Betroffene können die Polizeiwache oder der Onlinewache der jeweiligen Landespolizei bezüglich einer Anzeige kontaktieren.
  • Vermeiden Sie auf jedem Fall das versenden von mehreren Mail zur gleichen Zeit, da die Sicherheitsmaßnahmen der Maildienstleister greifen können.
    Leiten Sie nicht jede Spam – Mail weiter, sondern Bitte nur ungewöhnliche und neue Arten

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle : polizei-beratung.de

Tipps zum Schutz vor Trickdieben

Wieder sind Trickdiebe oder auch Trickbetrüger genannt unterwegs, welche den Namen Polizei für ihre kriminellen Zwecke missbrauchen. Die Trickdiebe nutzen gefälschte Dienstausweise und gelangen so unter einen offiziellen Vorwand in die Wohnungen der Opfer um dort Schmuck, Bargeld zu stehlen. Oft fordern sie auch Bargeld mit haarsträubenden Geschichten, versenden gefälschte E-Mails oder bieten am Telefon vollkommen nutzlose und überteuerte Einbruchsschutzberatungen an.

Die Polizei Notrufnummer „ 110 „ wurde erneut missbraucht. Da die Kanzlei Wilde Beuger Solmecke über einen ähnlichen Sachverhalt von Trickbetrug bei dem die Telefonnummer mißbraucht wurde berichtet, sparen wir uns hier die Einzelheiten zum Fakeanruf und empfehlen Ihnen die Ausführungen der Kanzlei zum Trickbetrug.

In diesem Sachverhalt wurde wie gesagt die Polizei Notrufnummer „ 110 „ von Trickdieben missbraucht um jedoch vor einegeplanten Diebstahl zu warnen. Die Bewohner eines Hauses erhielten einen Tipp das dort ein Diebstahl stattfinden sollte und wurden von falschen Polizisten angewiesen, das Bargeld und Schmuck im Haus zusammeln um es an einem sicheren Ort bringen zu können. Natürlich versprach man alles zurück zu bringen, sobald die Gefahr gebannt sei.

Durch diese Vorgehensweise ist bereits ein Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden.

Trickdiebstahl aufgellt

Eine oft gemeldete Straftat ist der Trickdiebstahl an der Tür. Besonders ältere Menschen werden Opfer von Trickdieben.

Trickdiebe haben es vor allem auf Wertsachen sowie Geld ihrer Opfer abgesehen daher täuschen Trickdiebe ihre potentiellen Opfer um eingelassen zu werden mit haarsträubenden Geschichten und angeblichen Notlagen.

Tipps der Polizei zum Schutz vor Trickdiebstahl

  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, wie zum Beispiel von Polizisten den Dienstausweis und lassen Sie die Besucher vor der abgesperrten Haus – oder Wohnungstür warten.
  • Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme sofern möglich die Gegensprechanlage oder verwenden Sie die Türsicherungskette oder den Sicherungsbügel.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Dienststelle an, von wo die angebliche Amtsperson kommt und suchen Sie die Telefonnummer der Dienstelle selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Versuchen Sie sich das Aussehen der Person für eine spätere Personenbeschreibung genau einzuprägen. Bei mehreren Personen empfehlen wir, prägen Sie sich die Personenbeschreibung von einer  Person ein.
  • Geben Sie am Telefon keine Informationen über Ihre finanziellen Verhältnisse Preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemandem unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle :

www.polizei-beratung.de

 

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Sicherheitskompass 2016

Die Studie von Google als auch der Universität Erlangen haben ergeben, das die Neugierde vor der eigenen Online – Sicherheit siegt. Die Studie ergab ferner, das sich viele Computer Nutzer in Bezug von Phishing und Schadsoftware falsch verhalten.
Der Sicherheitskompass kann ihnen helfen, sich sicherer im Internet zu bewegen.

Zum Schutz vor Phishing und Schadsoftware hilft hingegen nur eine Internet Security und ihr gesunder Menschenverstand.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle :

www.polizei-beratung.de

Kindesmissbrauch

Seid vielen Jahren nutzen reisende Sexualstraftäter die Infrastruktur des Tourismus in einiger bekannter Reiseziele wie zum Beispiel Thailand oder Kenia um dort Kinder zu missbrauchen. Jedoch wissen viele nicht, Weltweit ist Kindesmissbrauch strafbar und daher auch in Deutschland juristisch verfolgbar.

Zu oft werden Sexualstraftäter nicht verurteilt, weil ihre Taten nicht bekannt waren. Daher weist die Polizei in der Haupturlaubszeit auf Möglichzeiten hin, über die ein jeder Reisender Verdachtsmomente oder Straftaten mitteilen kann. Unter  www.nicht-wegsehen.net können sich Zeugen einer Straftat melden und dies seid 2004 weltweit.

Die Spezialisten vom Bundeskriminalamt kurz BKA genannt unterziehen jede Meldung einer sorgfältigen Auswertung. Aber auch auffällige Situationen in welchen Kinder gefährdet sein könnten, können Urlauber schildern. Diese Beobachtungen werden dann von der Kinderschutzorganisation ECPAT geprüft. Laut der aktuellen Studie von der Kinderschutzorganisation haben sich diese Meldungen seid der Einrichtung von www.nicht-wegsehen.net um fast das fünf fache erhöht.

Dank der steigenden Sensibilität von Reisenden können sexuell misshandelte Kinder besser geschützt werden.  Jede zukünftige Meldung kann dazu beitragen, Kinder vor Ausbeutung und sexueller Gewalt gezielter zu bewahren.

Weitere Informationen zum Thema Kindesmissbrauch finden Sie im Faltblatt „ Kleine Seelen – Große Gefahr „ Das kostenlose Faltblatt erhalten Sie bei jeder (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstelle. Sie können es aber auch unter :

www.polizei-beratung.de downloaden.
Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

 

Quelle :

www.polizei-beratung.de

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Allgemeine Tipps zum Schutz vor Grooming

Unter Grooming versteht man das Ansprechen von unter 14 jährigen Kindern, mit dem Ziel der Anbahnung von sexuellen Handlungen. In Deutschland ist Grooming seid 2004 verboten, der § 176 Absatz 4 StGB schafft Abhilfe und stellt Grooming unter Strafe.

In Österreich gilt seid 2012 der § 208a Strafgesetzbuch und stellt Grooming im Wege der Telekumminikation, im virtuellen Raum als auch in der realen Welt unter Strafe.

Anbahnung durch fremde Personen

  • Ihr Kind sollte auf bekannten und vertrauten Strecken ” Rettungsinseln ” kennen, wie zum Beispiel Lokale oder Geschäfte
  • Wenn Ihr Kind Angst verspürt, sollte es Erwachsene um Hilfe bitten können.
  • Fremde Personen sollte Ihr Kind ” mit Sie ” ansprechen, damit die Umgebung merkt, das Ihr Kind diese Person nicht kennt.
  • Ihr Kind sollte keine Informationen an Fremde geben weder persönlich, noch am Telefon oder Internet.
  • Die Wohnungstür sollte Ihr Kind keinem Fremden öffnen, nicht mit Fremden mitgehen und sich auch nicht von Fremden versprechen lassen.

 

Anbahnung durch bekannte Personen

  • Ihr Kind sollte auch zu Erwachsenen ” Nein ” sagen dürfen, wenn Ihre Grenzen von diesen missachtet wurden.
  • Ihr Kind sollte über den eigenen Körper selbst entscheiden dürfen und sich auch gegenüber Mitglieder der Familie bei unangenehmen Berührungen zur wehr setzen dürfen.
  • Ihr Kind sollte sich auf die eigenen Gefühle ( ” Bauchgefühl ” gut und schlecht ) verlassen können.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung BM.I – Bundeskriminalamt – Kriminalprävention

 

Quelle :

www.bmi.gv.at

 

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