Unter Grooming versteht man das Ansprechen von unter 14 jährigen Kindern, mit dem Ziel der Anbahnung von sexuellen Handlungen. In Deutschland ist Grooming seid 2004 verboten, der § 176 Absatz 4 StGB schafft Abhilfe und stellt Grooming unter Strafe.

In Österreich gilt seid 2012 der § 208a Strafgesetzbuch und stellt Grooming im Wege der Telekumminikation, im virtuellen Raum als auch in der realen Welt unter Strafe.

Anbahnung durch fremde Personen

  • Ihr Kind sollte auf bekannten und vertrauten Strecken ” Rettungsinseln ” kennen, wie zum Beispiel Lokale oder Geschäfte
  • Wenn Ihr Kind Angst verspürt, sollte es Erwachsene um Hilfe bitten können.
  • Fremde Personen sollte Ihr Kind ” mit Sie ” ansprechen, damit die Umgebung merkt, das Ihr Kind diese Person nicht kennt.
  • Ihr Kind sollte keine Informationen an Fremde geben weder persönlich, noch am Telefon oder Internet.
  • Die Wohnungstür sollte Ihr Kind keinem Fremden öffnen, nicht mit Fremden mitgehen und sich auch nicht von Fremden versprechen lassen.

 

Anbahnung durch bekannte Personen

  • Ihr Kind sollte auch zu Erwachsenen ” Nein ” sagen dürfen, wenn Ihre Grenzen von diesen missachtet wurden.
  • Ihr Kind sollte über den eigenen Körper selbst entscheiden dürfen und sich auch gegenüber Mitglieder der Familie bei unangenehmen Berührungen zur wehr setzen dürfen.
  • Ihr Kind sollte sich auf die eigenen Gefühle ( ” Bauchgefühl ” gut und schlecht ) verlassen können.

 

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung BM.I – Bundeskriminalamt – Kriminalprävention

 

Quelle :

www.bmi.gv.at

 

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